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Regionales Wirtschaften

Die Intensivierung regionaler Wirtschaftskreisläufe führt zur Steigerung bzw. Stabilisierung lokaler Beschäftigung. Je öfter sich weiterlesen...

Region: Regionalentwicklung Vorarlberg

Die Regionalentwicklung Vorarlberg (Regio-V) wurde 2001 zur Umsetzung des LEADER+ Programms gegründet. Die Regio-V setzt sich in der aktuellen Periode bis 2023 aus 50 Gemeinden des ländlichen Raums und 11 Fachorganisationen zusammen. Die Genossenschaft bildet die Lokale Aktions-Gruppe (LAG) und besteht aus 23 Personen. In der LAG sind VertreterInnen der Talschaften: Montafon, Klostertal, Brandnertal, Großes Walsertal, Kleines Walsertal, Bregenzerwald und Leiblachtal sowie aus Fachorganisationen aus dem Bereich Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Tourismus, Holzbau Gewerbe, Energie, Gesundheit, Kultur und Gender vertreten.

Im Zuge von LEADER wurde eine gemeinsame Strategie definiert und eine talschaftsübergreifende Zusammenarbeit entwickelt und gelebt. Neben der Umsetzung des LEADER-Programms ist die Regio-V bestrebt für ihre Mitglieder auch Projekte in INTERREG (Grenzüberschreitend, Alpenraum, Central Europe usw) zu definieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.regio-v.at

Beschreibung der Region

Das LEADER-Gebiet der lokalen Aktionsgruppe (LAG) Regio-V umfasst 2/3 der Fläche Vorarlbergs und beheimatet 74.000 Personen in 50 Gemeinden. Im Ballungsraum Vorarlberg leben 353 Einw./km² und im LEADER-Gebiet der Regio-V 43 Einw./km²! Das ländliche Gebiet (LEADER-Gebiet) setzt sich aus den Seitentälern und dem Alpenvorland mit topografisch benachteiligten Flächen zusammen. Der Ballungsraum Rheintal und Walgau bildet mit dem angrenzenden Rheintal auf der schweizerischen Seite und dem deutschen Bodenseeufer eine Metropolregion und gilt als eines der am stärksten industrialisierten Gebiete Österreichs.

Diese Situation stellt eine große Herausforderung für das LEADER-Gebiet dar. Einerseits bietet diese Nähe zum Ballungsraum eine große Chance, andererseits sind große Anstrengungen zu unternehmen, das sozioökonomische Gleichgewicht und die Beschäftigung kleinräumig zu erhalten. Der Abwanderungsdruck und der Auspendleranteil bei den Erwerbstätigen sind sehr hoch. Die im LEADER-Gebiet ansässigen Gewerbe und Handwerksbetriebe haben es gegen die große Konkurrenz im Rheintal schwer, passende Arbeitskräfte zu finden und der Abwanderung entgegenzuwirken. Kreative Ansätze sind daher erforderlich, um für die Betriebe den Zugang zu Arbeitskräften zu erleichtern und deren Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Dies ist von großer Bedeutung, zumal die Attraktivität des ländlichen Raums sehr vom Arbeitsplatzangebot und von der lokalen Wirtschaft abhängig ist.

Im Bereich Tourismus kann der ländliche Raum mit dem alpinen Wintertourismus und dem Freizeit- und Wandertourismus im Sommer punkten. Hier wird die Herausforderung darin bestehen, authentische und im Einklang mit der Natur und Kulturlandschaft befindliche Angebote umzusetzen. Dabei spielt die Kooperation zwischen der Landwirtschaft und dem Tourismus eine große Rolle. Der ländliche Raum verfügt zudem über ein hohes Potential als Naherholungsraum. Auch hier geht es um die Umsetzung nachhaltiger Konzepte.

Schwerpunkte der regionalen Entwicklungsarbeit allgemein

Wichtige Themen der regionalen Entwicklung sind: regionale Wirtschaftskreisläufe, Diversifizierung der landwirtschaftlichen und gewerblichen Produktion und neue Kooperationen, sowie Anstrengungen für „lebendige Dörfer“, die es jungen Familien erleichtern, sich für den Lebensmittelpunkt im ländlichen Gebiet zu entscheiden.

Know-how Bereich 1

Auf Grund der intensiven Auseinandersetzung mit der regionalen Entwicklungsarbeit und in der Umsetzung von LEADER-Programmen seit 1997 stehen wir KollegInnen sehr gerne mit Erfahrungswerten zur Verfügung. Unser verwaltungstechnisches Know-how hat dazu geführt, dass wir Umsetzungspartner für die online Informationsdienste für das Netzwerk Land und der Regio Suisse sein können.

Ein besonderer Schwerpunkt bildet bei uns die Intensivierung regionaler Wirtschaftskreisläufe zur Steigerung bzw. Stabilisierung lokaler Beschäftigung. Je öfter sich jeder einzelne Euro in der Region umschlägt, desto höher ist die lokale Wertschöpfung, womit mehr Einkommen für die lokale Bevölkerung verbleibt. Projekte, die speziell darauf ausgerichtet sind, tragen wesentlich zur Belebung der Wirtschaft, insbesondere in ländlichen Gebieten, bei. Wie viele LAG’s in Europa, hat sich auch die LAG Vorarlberg in spezifischen Projekten auf dieses Thema konzentriert und konnte diesbezüglich reichhaltige Erfahrung sammeln. Gerne zeigen wir an Hand konkreter Beispiele wie lokale Wirtschaftskreisläufe angekurbelt und Strategien zur Inwertsetzung lokaler Potentiale umgesetzt werden konnten.

Die Vermittlung erfolgt anhand konkreter Projektbeispiele mit unterschiedlichen Zugängen zum Thema. So geht es zum Beispiel im Projekt Weißtanne um die Inwertsetzung lokaler Ressourcen, im Projekt Talente um die Einführung und Umsetzung einer Regionalwährung, im Projekt WITUS um die interkommunale Zusammenarbeit der Wirtschaftstreibenden, im Projekt Werkraum-Bregenzerwald um die Bildung einer Regionalmarke und deren Auswirkung auf die regionale Wertschöpfung und im Projekt LCT ONE um die Entwicklung lokaler Verarbeitungsketten bzw. Entwicklung eines Clusters. Im Programm werden anhand verschiedener Beispiele Möglichkeiten zur Intensivierung lokaler Wirtschaftskreisläufe aufgezeigt.


Kontaktdaten:
Regionalentwicklung Vorarlberg
Hof 19
6861 Alberschwende

Web URL: http://www.regio-v.at
E-Mail: office@regio-v.at
Mobil: +14587962414563
Telefon: +43 5579 7171